Samstag, 19. Juli 2014

[2014.07.18] Shirahama

Am 18. Juli ging es für uns nach Shirahama. Unter Insidern als das Okinawa in Kansai bekannt. Das und die vielen tollen Fotos im Internet aus dieser Gegend haben uns neugierig gemacht. Und da wir es diesmal wieder nicht nach Okinawa geschafft haben, dachten wir, machen wir einen kurzen Abstecher mit Übernachtung in Shirahama. Das Paradies. Da unser Zug schon um halb 10 los fuhr, mussten wir mal wieder sehr früh aufstehen. 6 Uhr. Und tatsächlich waren wir Punkt 8 Uhr draußen und rechtzeitig am Zug. Drei Stunden ging die Fahrt. Eine gute Gelegenheit etwas Schlaf nachzuholen. In Shirahama angekommen bekam man gleich dieses Strandfeeling zu spüren. Heiß, sonnig, das Meer zum greifen nahe, Palmen, Beach Boys und Girls überall.

Palmen in Shirahama

Man hatte gar nicht mehr wirklich das Gefühl in Japan das Land der Schreine und Tempel zu sein. Und dann war da überall der Panda.


Ich habe keine Ahnung, warum und wieso der Panda, aber schon auf der Shirahama Station wurde man von einem Panda-Plüsch begrüßt. War natürlich Sandras Paradies. Sie liebt ja Panda. Gab ja auch jede Menge von und über Panda zu kaufen. An der Shirahama Station haben wir uns ein 2-Tages-Bus-Ticket besorgt. Geplant war ja nun, dass wir in Shirahama übernachten. Hatten uns ein paar Wochen vor Reiseantritt extra noch ein Hotel dort gebucht. War eine schnell entschiedene Sache gewesen. Wir wollten nämlich den Sonnenuntergang in Shirahama erleben. Von dieser Shirahama Station sind wir dann also erst mal in die Innenstadt gefahren, um etwas zu essen und dann später in unser Hotel einzuchecken. Die Suche nach etwas Essbaren war mal wieder etwas schwer und verwirrend, aber das lag wohl mal wieder an der starken Hitze und Müdigkeit. Irgendwann hatten wir dann alle etwas zwischen den Zähnen gehabt. Da es noch etwa 1 Stunde bis zum Check-in war, dachten wir, schauen wir uns mal den Strand an.


War ja nur 5 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt.


Dort haben wir mal unsere Füße ins erfrischende Wasser getaucht. Und etwas die Aussicht genossen.


Dann ging es zum Hotel. Dort haben wir nur unsere Taschen abgeladen und dann wieder raus in den Kochofen.


Wir hatten viel auf unserem Sightseeing-Plan stehen und mussten schauen, dass wir das alles koordiniert bekommen.


Deswegen haben wir uns erst einmal für das Glas-Boot entschieden. Das war ein Boot, auf dem man das Unterwasserleben durch Glasplatten im Boden sehen konnte. War schon interessant, wäre aber noch besser gewesen, wenn man wirklich richtig unter Wasser gewesen wäre, so wie es diese Boote in Okinawa gibt. Aber war trotzdem ganz hübsch, vor allem diese blau-leuchtenden Fische.

Glas-Boot

Lange ging diese Fahrt auch nicht. Vielleicht eine halbe Stunde.
 
Vor unserer Bootstour sind wir aber noch etwas an diesem Kieselsteinstrand spazieren gegangen und haben ein paar Steine gesammelt.


Da es schon recht spät war und die anderen Sightseeing-Punkte etwas weiter weg lagen, sind wir noch einmal an den Strand zum richtig baden gegangen. Kurz nach 17 Uhr waren auch nicht mehr so viele Leute am Strand, deswegen sehen unsere Fotos so aus, als wären wir auf einer einsamen Insel gelandet.

Mona im Wasser

Das erste Mal, dass ich im Pazifik baden war. Das erste mal, dass ich überhaupt in einem Meer baden war. Ich fand's richtig toll. Das Wasser hatte angenehme Temperatur, man hatte genug Platz. Trotzdem waren wir nur etwa eine Stunde dort, denn bis zum Sonnenuntergang war es auch nur noch eine Stunde, und dafür mussten wir noch den geeigneten Platz suchen. Dafür sind wir nochmal etwas die Straße runter und haben uns auf so ein Steingelände gesetzt.


Den perfekten Sonnenuntergang aber haben wir nicht miterleben dürfen. Kurz vor Ende hat sich die Sonne hinter dicken Wolken versteckt. Dennoch sind richtig schöne Fotos dabei rausgekommen, oder?


Auf dem Rückweg sind wir immer so am Strand lang und haben Fotos


Fotos,


Fotos gemacht.


Bis es schließlich dunkel wurde und wir zu müde waren, um noch irgendetwas zu unternehmen.


Dann sind wir ins Hotel. War erst gegen 20 Uhr. Dort haben wir erst einmal geduscht. Aber nicht duschen, wie wir es kennen, sondern auf japanische Art und Weise. Und die sieht wie folgt aus. Man gehe in die Badearena. Dort ist ein kleiner Raum, in dem du dich nackig machen kannst. Sachen legst du in einen Korb und gehst eine Treppe runter. Dort kommst du in das eigentliche Badezimmer. Zuerst setzt du dich auf einen kleinen Hocker vor dem Wasserhahn mit Duschkopf. Dort wäschst du dich. Und wenn du fertig bist kannst du noch in einer heißen Quelle baden. Diese sieht so aus.

Mini-Onsen

Obwohl der Tag heiß war und ich mir nicht vorstellen konnte, in einer heißen Quelle Erholung zu finden… war es echt eine Erfahrung wert. Wirklich toll. Sehr heißes Wasser und sehr entspannend. Würde ich immer wieder tun. Nach der Dusche/Bad ging es dann um 21 Uhr ins Bett. Gebettet waren wir auf Futons. Dünne Futon, auf denen man wirklich fast so hart wie auf dem Boden gelegen hat. Schlimmer aber waren noch die Kissen, die mit Kirschkernen gefüllt waren. War nicht sehr angenehm die Nacht. Mona kam zusammengerechnet vielleicht auf 3 Stunden Schlaf.

Ina

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