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Sonntag, 2. September 2018

[2018.05.16] Fußballspiel: Vissel Kobe VS Sagan Tosu

Für den 16. Mai habe ich im Vorfeld Karten für das Fußballspiel Vissel Kobe gegen Sagan Tosu gekauft. Da Lukas Podolski ja seit einem Jahr Teil dieser Mannschaft ist, dachten wir uns, wäre doch mal ganz cool, wenn wir ihn auf diesem Wege auf dem Platz sehen könnten. Dank Mina bin ich an Karten gekommen, bzw. ich habe zunächst einen Code zugeschickt bekommen. In Japan musste ich in einem beliebigen 7-Eleven Kombini die Tickets dann abholen. Da es eine Überraschung für Mummel sein sollte, musste ich eine Gelegenheit suchen, wo ich mal alleine in den Kombini gehen konnte. Die Chance habe ich bereits in Fukuoka ergriffen, als es Mummel am Anfang nicht so gut ging.

Ich habe den Code dem netten Verkäufer an der Kasse gezeigt und er hat mir die Tickets dann ausgedruckt, bezahlt habe ich bereits online. Ich hab ja leider nicht so die Ahnung von Fußballtickets und ich habe gehofft, dass die Tickets, die wir gewählt haben, im Fanblock sind, aber da sollten wir uns leider täuschen.  

Übrigens konnte man in Kobe viele dieser Vissel Kobe-Fähnchen an den Straßenlaternen finden. Vor allem um den Shin-Kobe Bahnhof sah man viele, wie auch ein riesen Plakat, das wir aber ziemlich spät erst entdeckt haben. Bis dahin sind wir irgendwie immer daran vorbeigelatscht. 😂

Ich habe an diesem Tag übrigens nur mit meinem Handy fotografiert, weil ich nicht die ganze Zeit mit schwerer Kamera herumlaufen wollte. Daher ist die Qualität der Fotos nicht so gut.

Da das Fußballspiel an diesem Tag anstand, haben wir uns nichts großes vorgenommen. Wir haben nur das LOFT in Kobe aufgesucht (ich liebe es dort herumzustöbern!) und sind noch mal nach Harborland, haben dort noch ein paar Läden abgeklappert und in unserem geliebten Bikkuri Donkey zu Mittag gegessen. So ging die Zeit ziemlich schnell um. Sind dann nochmal nach Hause gefahren, um uns umzuziehen. 


Bikkuri Donkey

Um 17 Uhr war der Einlass und 19 Uhr Kick off. Um zum Noevir Stadium Kobe zu gelangen, sind wir zunächst von Shin-Kobe nach Sannomiya gefahren, um dort umzusteigen. Unser Ziel war die Misakikoen Station. Am Bahnhof haben wir schon einige Vissel Kobe Fans gesehen, und da wir unsere Deutschland Trikots an hatten, fielen wir auch ein wenig auf. Wir mussten nur der Menschenmasse folgen, ohne hätte ich wohl sicher wieder Google Maps gebraucht, um die richtige Richtung zu finden. Das Stadion ist nur wenige Gehminuten von der Station entfernt.


Auf dem Vorplatz befanden sich viele Stände. Einen Stand vom Fanclub sowie Essens- und Merchandise-Stände. Wir wollten uns zwei Schals von Podolski holen, leider war nur noch einer da. Ein junger Mann, der uns schon in der Bahn auffiel, hat es uns vor unseren Augen weggeschnappt. Die Schals von Podolski waren zu dem Zeitpunkt die einzigen, die ausverkauft waren. Das zeigt auch wieder, wie beliebt unser deutscher Fußballspieler dort ist ^___^ Letztendlich haben wir einen Schal von Poldi und einen von Vissel Kobe ergattert. 





Da es schon gegen 18 Uhr war und der Einlass schon längst begonnen hat, wollten wir uns auch langsam auf den Weg machen. Wir wurden allerdings nicht so wirklich schlau daraus, welchen Eingang wir nehmen mussten, so mussten wir einige Staff-Leute fragen, die uns netterweise den Weg wiesen. 



Als wir im Stadion waren, wurde uns relativ schnell klar, dass es uns nicht in den Fanblock verschlagen hat. Wir gehörten so gesagt zu den Neutralen und hatten zur linken und zur rechten Seite die Fanblöcke. Es war leider weit von einem Ausverkauft entfernt. Mir wurde auch gesagt, dass es auch kein sehr wichtiges Spiel sei und dass deswegen auch nicht viel los sein wird. Es waren aber einige Vissel Kobe Fans vertreten, die auch ordentlich viel Stimmung machten. Es hat wirklich Spaß gemacht ihnen zuzuschauen, wie sie trommelten und sangen. Da wäre ich wirklich gerne mal bei einem besser besuchten Spiel dabei. ^___^ Von Sagan Tosu waren leider nicht ganz so viele Fans anwesend. Na ja, es war unter der Woche und Sagan Tosu war eine Mannschaft von Kyushu (also Fukuoka-Nähe). 


Dann kamen die Spieler zum Aufwärmen auf das Spielfeld. Und da sah man schon: Poldi war nicht dabei. Kurz vor Anpfiff wurden die Spieler auch nochmal per Leinwand vorgestellt und auch da: kein Poldi. Die Enttäuschung war groß. Ich habe dann mal Podolskis Facebook gecheckt und da wusste ich, was los war. Am Tag unserer Abreise nach Japan kam die Nachricht, dass er sich verletzt hat und er aussetzen muss. Er war sogar schon wieder in Deutschland gewesen. =__= Wir hatten echt mega Pech! Na ja, anderseits auch gut, dass wir es bis dahin nicht wussten, so wäre die ganze Vorfreude zerstört gewesen.



Kurz nach 7 war Anpfiff. Der Vissel Kobe Fanblock hat wirklich ordentlich Stimmung gemacht, die ganzen 90 Minuten durch! Leider fielen bis zur Halbzeit keine Tore, obwohl Vissel Kobe doch recht gut spielten. In der zweiten Halbzeit gaben Sagan Tosu etwas mehr Gas und erzielte ein Tor. Dann kam es zu einigen Fouls und ein Vissel Kobe-Spieler hat sogar die Rote Karte gesehen – leider zu Recht, muss ich sagen. Das Spiel war fast vorbei, es ging in die 4-minütige Nachspielzeit. Und da kam es: Kobe schossen ihr Tor und konnte so noch mit einem Unentschieden das Spiel beendet. Und die Fans tobten!! Ein Vater, der mit seinem kleinen Sohn vor uns saß, sprang auf und warf seinen Sohn in die Luft. Wow! Das war Freude!  😊




Und dann war das Spiel leider vorbei. Kein Poldi, nur ein Unentschieden. Dann gingen wir alle aus dem Stadion ........... und ich vergesse meine Vissel Kobe Tüte!!!!!!!!!!! Dort war ein Poster drin, das man kostenlos dazubekam, wenn man etwas vom Merchandise kaufte. Und ich habe vorher noch zu Mummel gesagt, „Ich leg die Tüte mal unter meinen Sitz, wir dürfen die ja nicht vergessen“. ................ =_= Super, San! Ich ärgere mich bis heute darüber! T^T

Wir hatten mega viel Pech, aber es war trotzdem ein schöner Abend gewesen. Es war auf jeden Fall sehr interessant, da es auch unser erstes Fußballspiel im Stadion war. Ich kann mir vorstellen, dass Vissel Kobe jetzt noch mehr Zuschauer anzieht, da sie auch Spaniens Star Andrés Iniesta für sich gewinnen konnten. Mal schauen, vielleicht verschlägt es uns irgendwann nochmal zu einem Spiel und dann hoffentlich mit mehr Zuschauern und mit Poldi!^^

sAn

Donnerstag, 19. Juli 2018

[2018.05.12] Weiterfahrt nach Kobe

Am 12. Mai 2018 begannen wir um 7 Uhr unseren Tag. Packen, ein wenig sauber machen … dies musste alles noch erledigt werden, bevor wir um 11 Uhr auscheckten. Für Fukuoka war für diesen Tag Hitze angekündigt und das spürte man schon zu frühen Morgenstunden. Allerdings bekamen wir von der angekündigten Hitze nichts mit, da wir nach Kobe fuhren, wo die Temperaturen ganz angenehm waren. Allerdings mussten wir mit unseren schweren Koffern draußen bei der Wärme zur Tenjin Station laufen. 

Auf dem Weg zu unserer Plattform ist uns ein recht seltsamer Mann begegnet. Wir wollten natürlich vorzugsweise den Fahrstuhl benutzen, um runter zur Plattform zu kommen. Ich stieg in den Fahrstuhl, mit mir ein älterer Herr und einigen anderen. Es wurde so voll, dass es Mummel nicht mehr mit ihrem Koffer in den Fahrstuhl schaffte. Sie wartet auf den nächsten. Ich stieg aus und stellte mich schon mal an das Gleis und wartete. Als Mummel dann in den Fahrstuhl steigen wollte, begegnete sie auch wieder den älteren Herren. Aber anstatt auszusteigen, fuhr der Herr mit Mummel den Fahrstuhl wieder hinunter und hielt ihr die Tür auf. Okay ... wir haben uns nichts weiter dabei gedacht. Der ältere Herr kam aber danach noch mal kurz zu uns, sprach etwas auf Japanisch, winkte uns zu. Er ging dann wieder weg. Kurze Zeit später kam er wieder zu uns und legte ein Bündel Bananen auf unsere Taschen. Und dann war er auch schon wieder verschwunden. O_O Wir waren ziemlich perplex und er war so schnell weg, so das wir gar nicht mehr darauf reagieren konnten. Es war uns sogar schon echt unangenehm und wir hätten sie ihm gerne lieber zurückgegeben. Aber er war nicht mehr auffindbar. Nun … wir haben die Bananen zunächst eingepackt, trotz komischen Gefühls. So wie der Herr wirkte, war es auch nur eine kleine verwirrte aber sehr nette Geste von ihm gewesen. @_@

Nun … weiter im Text. Kurz nach 12 Uhr sind wir von der Hakata Station mit dem Shinkansen Sakura nach Shin-Kobe gefahren. Einen Tag zuvor haben wir uns Plätze reserviert, was auch ganz gut war, weil der Zug sehr voll war. Allerdings sind die Sitze im Shinkansen Sakura recht eng, so das man, wen man die Koffer vor einen stellte, so gut wie gar keinen Platz mehr hatte. Aber irgendwie musste es ja auch gehen und wir bekamen es auch irgendwie hin. Auch ohne den Fahrgast neben uns zu stören.


Bis wir in Shin-Kobe eintrafen, vergingen 140 Minuten und wir legten ca. 570 Kilometer zurück. Für diese Strecke finde ich das immer wieder erstaunlich und ich liebe es einfach mit dem Shinkansen zu fahren!

In Kobe hatten wir bisher immer Wohnungen, wo wir mindestens noch zur Sannomiya Station weiter fahren mussten. Und mit schweren Gepäck war es ziemlich umständlich von der Shin-Kobe Station zur U-Bahn Station zu kommen, da es dort anscheinend keinen Fahrstuhl gibt, sondern nur Rolltreppen. Und da habe ich immer extreme Angst, da es dort schon zu brennslichen Situationen kam. Und da wir eh viel von Kobe aus verreisen wollten, haben wir uns dieses Mal entschieden Nahe der Shin-Kobe Station eine Wohnung zu mieten. Die Airbnb-Unterkunft war auch wirklich einfach zu finden, dank der wirklich super Beschreibung der Vermieterin. Ich glaube, es war bisher noch nie so einfach für uns gewesen eine Wohnung zu finden. XD

Die Vermieterin wohnte auch direkt neben an, wir trafen sie auch kurz an der Tür, bevor wir dann rein sind. Dann hieß es erst einmal Koffer abstellen, sich ausruhen, umziehen, frisch machen. Und natürlich Wohnung erkunden. 

Blick vom "Balkon"


Die Wohnung war erstaunlich geräumig. Man hatte im Wohnbereich sehr viel Platz, die Küche war auch sehr schön und der Schlafbereich war ausreichend für zwei Personen. Bloß das Bad war extrem klein gewesen. So klein, das man sich kaum bewegen konnte. Also nach dem ich mit meinem Toilettengang fertig war, musste ich immer schon die Tür leicht öffnen, um mir die Hose hochzuziehen, weil es einfach SO ENG war! Aber gut ... wir wohnten ja nur ein paar Tage dort und dafür hatte man sonst sehr viel Platz, was wirklich sehr entspannend war.

Nachdem wir uns frisch gemacht haben, sind wir noch einmal zur Sannomiya Station gefahren. Am nächsten Tag war das Konzert und ich wollte mir noch was schönes zum Anziehen kaufen. Allerdings fiel mir die Entscheidung ziemlich schwer, außerdem haben wir gemerkt, dass das Kaufhaus OPA geschlossen hatte und ich mir erhoffte, dort etwas zu finden (bzw. habe ich gerade gelesen, dass es ein neues OPA gibt, das aber ein paar Straßen weiter zu finden ist =_=). Lodispotto war daher meine letzte Rettung und ich kaufte mir dort einen schönen Rock und eine Bluse in Blau, passend zur Konzert-Tour von NEWS.

Am Abend wollten wir noch nach Harborland. Da wir den Rail Pass hatten, wollten wir mit der JR fahren, aber ich wusste nicht so recht in welche Richtung. Es war für mich irgendwie etwas verwirrend. Erst später kapierte ich … mit der JR geht es gar nicht nach Harborland, sondern zur Kobe Station, die direkt neben der Harborland Station liegt. Irgendwie ist es immer wieder das selbe, da ist man bereits das 1.000 Mal in einer Stadt und dann kann man sich trotzdem nicht erinnern, wie man wo hinkommt. ^^“ Ein Blick auf die Subway-Karte hätte dabei vielleicht geholfen, aber die hatte ich leider nicht zur Hand. Daher sind wir mit der Subway nach Harborland gefahren. Dort wollten wir ENDLICH etwas ordentliches essen. Und das natürlich in unserem geliebten Bikkuri Donkey! Wir lieben es einfach dort zu essen, der Ausblick auf den schönen Hafen und das leckere Essen. Hach~


Danach sind wir wieder nach Hause, dieses Mal mit der JR. ^_~ Total erschöpft sind wir dann ins Bett gefallen, denn am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen. So richtig wahr haben konnte ich es noch nicht, dass ich am nächsten Tag NEWS das erste Mal live sehen werde. Und ich hatte auch noch etwas Bammel, dass auch alles mit dem Einlass und den Tickets funktioniert. Aber ich versuchte positiv zu denken und mich einfach nur zu freuen!

Der nächste Eintrag wird wieder sehr lang werden, vielleicht werde ich ihn auch wieder teilen. Mal schauen.

sAn

Mittwoch, 20. Dezember 2017

[2017] Unsere Unterkunft in KOBE



Schlussendlich komme ich nun zu unserer Wohnung in Kobe, die wir dieses Jahr bezogen.
Unsere Erwartungen waren an sich nicht sehr hoch, da die Wohnung für 6 Nächte noch nicht einmal 300 Euro kostete. Aber die Fotos sahen gut aus und die Bewertungen ehemaliger Gäste waren extrem super.

Die Wohnung lag ca. 5 Minuten von der Sannomiya Station entfernt, ganz in der Nähe eines Don Quijote. Zugegeben, die umliegende Straße war nicht die sauberste und dort befanden sich glaube ich recht viele Clubs, aber nachts war es auch hier sehr ruhig, da sich die Wohnung in einer Seitenstraße befand.

Die Wohnung befand sich hier im 5. Stockwerk. Als wir die Wohnung betraten, war das erste was wir sagten „Wow!“. Der erste Eindruck war beeindruckend.
Zwar sehr klein, aber für zwei Personen gerade so richtig. Nach beim näheren Hinsehen waren wir noch begeisterter. Es duftete aus jedem Zimmer, sei es die Toilette, das Bad oder das Wohnzimmer. Es war alles sehr liebevoll eingerichtet. Duftperlen im Waschbecken im Bad, kleine süße Doraemon Figuren auf dem Wohnzimmertisch mit kleinen Leckereien, und viele kleine andere Dinge, die man so gebrauchen könnte, wie viele nützliche kleine Hygiene-Artikel, Fusselrollen, genug Stauraum für Klamotten, Zusatzdecken wenn's mal Kälter wird, Wasser und Kaffee im Kühlschrank und eine sehr schöne Anleitung für Fernsehen, Klimaanlage und andere Dinge. Nicht zu vergessen die tolle Deckenlampe, deren Licht man nach Belieben einstellen konnte ... warmes Licht, heller oder doch etwas dunkler. Und das praktischerweise alles mit Fernbedienung.^^
Es war unglaublich sauber, da konnte man sich einfach nur pudelwohl fühlen. Genau das Gegenteil zu der Wohnung, die wir in Tokyo hatten. Dabei war die in Kobe so viel günstiger. Das war das, was wir einfach nicht fassen konnten.







Nur die Aussicht vom Balkon war nicht soooo schön,
aber wenigstens war die Gegend nachts ruhig

Bei dieser großen Liebe zum Detail konnte man kaum glauben, dass der Vermieter ein junger Mann war.^^ Hahah xD
Der Kontakt zum Vermieter war auch sehr gut und freundlich. Er bedankte sich anschließend sogar noch bei uns, dass wir die Wohnung so sauber hielten und auch für den kleinen Notizzettel, mit dem wir uns bedankten und für die Nimm2-Bonbons. ^__^

Also wenn ihr mal in Kobe seid und ihr zusammen mit einem Freund oder Freundin eine schöne Wohnung sucht, dann kann ich euch diese einfach nur ans Herz legen!
Einfach fantastisch gewesen! Ich habe die Wohnung geliebt!!!

sAn

Sonntag, 8. Oktober 2017

[2017.04.20] Letzter Tag in Kobe

Es war schwierig etwas geeignetes für unseren letzten Tag in Kobe zu finden, denn allzu lange konnten wir auch nicht wegbleiben, da wir noch Koffer packen und unsere Wohnung auf Vordermann bringen mussten. Daher entschieden wir uns ein paar letzte Läden zu durchstöbern. Daher ging es für uns erst einmal zum Sannomiya Bahnhof, wo wir uns noch ein wenig die Gegend anschauten und ein paar interessante Läden finden konnten. Nach einer recht großen Runde ging es für uns wieder Richtung Sannomiya Bahnhof. Wir sind aber so viel herumgelaufen, dass wir erst nicht wussten, wie wir wieder zurück zum Bahnhof kommen. Aber Dank einer Karte war das Problem auch schnell gelöst.^^

Beim Sannomiya Bahnhof wieder angekommen, machten wir uns Richtung Harborland. Ich weiß, eigentlich wollten wir nicht nochmal zum Harborland, weil wir da auch schon öfters waren. Aber wir wollten noch ein paar Kobe-Souvenire einkaufen und die gab es dort wirklich genügend. Nachdem wir dort zu Mittag gegessen haben, sind wir entlang des Hafens zum Kobe Port Tower gelaufen. Wir wollten noch einmal tagsüber dort hoch, nachdem wir 2016 von dort oben schon den Sonnenuntergang und die Nachtaussicht genießen konnten.

Kobe Port Tower & Maritime Museum

Kobe Port

Kobe Oriental Hotel

Kobe Port Tower


Ganz spontan sind wir dann in das Maritime Museum gegangen, dieses weiße Stahlgebäude, direkt neben dem Tower. Dort konnte man viel zur Geschichte des Hafens und der Schiffe erfahren. Es war wirklich sehr interessant. Man bekam auch Eintritt in die Kawasaki Good Times World Ausstellung, was besonders für Motorrad-Fans sicherlich super interessant war. Von Motoren, bis hin zu Zügen, Helikoptern aber auch Robotern gab es dort wirklich so einiges von der weltweitbekannten Marke zu sehen.







Danach setzten wir uns noch in den Meriken Park, wo wir unsere Leckereien von Königs-Krone schmecken haben lassen. Dort haben wir auch das neue Monument BE KOBE gesehen, das dort seit April 2017 steht. Es ist ein Monument zum Gedenken an das große Erdbeben 1995 und steht für den Stolz der Bürger. Nach wie vor liebe ich den Hafen Kobes einfach!

Meriken Park






Wir entschieden uns zurückzufahren und anzufangen die ersten Sachen zu packen. Als es schon dunkel war sind wir dann nochmal raus, um etwas Essbares vom Kombini zu holen. Mummel wollte unbedingt Gyoza essen, aber irgendwie schien kein Kombini an diesem Tag Gyoza zu haben.
Da es in dem einen Kombini keine gab, sind wir halt in den nächsten gegangen. Doch dort gab es auch keine. Dann weiter in den nächsten ...
Das ist das gute in Japan, dass man alle paar Meter einen anderen Kombini findet. Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Kombinis wir durchklappert haben, ich glaube es waren 6-8 Kombinis. Es war eine reine Kombini-Tour und wir hatten schon Angst, dass wir nicht mehr zurück finden würden. XD Am Ende haben wir einen kleinen Supermarkt gefunden, der etwas anders als die üblichen Kombinis war. Dort hat Mummel ihre Gyoza gefunden, ich habe mir auch was zu essen gekauft und dort haben wir noch ein paar Süßigkeiten und ein Schloss für meine neue Reisetasche gekauft.
Da meine Sachen nicht mehr alle in meinen Koffer passten und wir ja auch zwei Reisegepäcke beim Flug abgeben durften, haben wir ein paar Tage zuvor im LOFT eine große Reisetasche gekauft.

Danach ging es wieder in unsere schöne Ferienwohnung, wo wir weiter gepackt haben und wenn wir mal keine Lust mehr hatten, haben wir gegessen oder Fernsehen geschaut. An dem Abend lief nämlich Eiskunstlaufen live aus Japan und ich wollte unbedingt Yuzuru Hanyu sehen. ^__^

Als wir meine neue Reisetasche fertig packen wollten, haben wir gemerkt, dass das neugekaufte Schloss weg war. Wir befürchteten, dass die Kassiererin vergessen hat, das Schloss aus dem Korb in die Tüte zu packen. Na ja, teuer war es zum Glück nicht. Aber wir brauchten unbedingt eins, daher ging ich alleine noch mal los zum Supermarkt und kaufte noch mal eins.

Ich hasse Koffer packen! Vor allem am Ende eines Urlaubes! Man hat irgendwie immer Schwierigkeiten alles irgendwo unterzubekommen und man muss ja auch immer darauf achten, dass man das Gewicht nicht überschreitet. Aber das einzig Gute an der Sache war, dass wir noch einen Tag in Tokyo hatten, da wir von Tokyo aus wieder nach Hause flogen (ging bei der Flugbuchung leider nicht anders :( )

sAn

Mittwoch, 23. August 2017

[2017.04.17] Kobe Oji Zoo im Regen

Als wir am Vortag bereits auf den Wetterbericht schauten, war uns klar, dass uns am nächsten Tag ein schlechter Tag bevorstehen würde. Es war wieder eine über 90 %-ige Regenwahrscheinlichkeit angekündigt. Und wenn es wie die 90%-ige Regenwahrscheinlichkeit von letzter Woche sein würde, dann wussten wir, dass es wieder den ganzen Tag regnen wird.

So war es dann leider auch. Wir überlegten hin und her, was wir an diesem Tag machen können, wenn es so stark regnen wird. Ausflugziele, wo wir hätten länger mit dem Zug fahren müssen, haben wir für diesen Tag gestrichen, also entschieden wir einen weiteren Tag in Kobe zu verbringen.

(Übrigens hatte zu der Zeit Tokyo 30 Grad, dafür gab es dort einen üblen Sturm)

Wir hörten, dass es einen recht schönen Zoo in Kobe gibt. Zwar nicht gerade ideal, wenn Dauerregen angekündigt wird, aber uns ist auch nichts Besseres eingefallen.

Also machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof und dann Richtung Nada Station. Zum Glück gab es gleich am Ausgang des Bahnhofs hilfreiche Wegweiser zum Zoo. Als wir aufbrachen, hielt sich auch noch das Wetter, aber sobald wir am Eingang des Zoos standen, fing es dann auch endlich an zu regnen.

Das Gute daran, dass man an einem Regentag in den Zoo geht, ist, dass wenig los ist ;D So brauchten wir uns an keine Schlange am Ticketschalter stellen und konnten unsere Tour durch den Zoo ohne viele Menschenmenge genießen. Das beruhigende war, dass wir zum Glück nicht die einzigen waren, die sich dieses Ausflugsziel für diesen Tag vornahmen.

Viel kann ich zu dem Zoo eigentlich nicht sagen. Klar, er ist kleiner als manche Zoos, die ich in Deutschland besucht habe. Aber von der Größe der Gehege fand ich es in Ordnung. Außerdem muss der Kobe Oji Zoo ein TRAUM während der Kirschblütenzeit sein. Als wir da waren, waren viele Bäume schon verblüht, einige zeigten noch die eine oder andere Blüte. Man müsste während der vollkommenden Blüte dort sein, denn an wirklich jeder Ecke steht dort ein Kirschbaum.

Es gab auch einen kleinen Spielplatz, der aber verständlicherweise aufgrund des Regens nicht in Betrieb war und weil auch nicht so viele Leute dort waren. Aber niedlich anzusehen war es allemal.


Ich lasse hier mal ein paar Bilder sprechen:








Es gab auch einen Panda, der auch das Aushängeschild des Zoos war. Leider lag er nur müde herum, wie viele andere Tiere. Verständlich wegen des Regens.


Beim Streichelzoo, wo man Ziegen und Schafe streicheln durfte, war eine Familie mit einem kleinem Mädchen. Das Kind saß auf Papas Schultern. Sie weinte und schrie, dass sie Angst hat. Die arme Kleine, aber es war trotzdem irgendwie niedlich. ^^

Der Zoo ist vielleicht kein Muss, wenn man in Kobe ist, aber eine schöne Abwechslung =D






Wir fuhren wieder zurück und machten kurz Halt in unserer Wohnung, um uns in trockene Klamotten zu schmeißen. Ich merkte auch, dass es bei solch einem Dauerregen besser war ein Rock zu tragen, anstatt eine Hose. Denn wenn die Hosenbeine irgendwann sowas von durchnässt sind, ist das ziemlich ekelhaft. Das kann einem beim Rock nicht passieren und die Strumpfhose trocknet auch viel schneller ;)

Ganz in der Nähe unserer Wohnung war das Kitano-cho, ein Gebiet mit vielen ausländischen Häusern. Kobe ist bekannt für das Kitano-cho. Ich weiß nur leider nicht, ob wir es nicht ganz gefunden haben oder ob es uns nur nicht genug geflast hat, … aber irgendwie fanden wir nichts Besonderes daran. Vielleicht lag es auch nur am Wetter oder wir sind wirklich nur in die falsche Straße eingebogen (was ich eher vermute, da auch kaum Leute dort waren). Ich wollte nur nicht ganz umsonst dort gewesen sein, deswegen suchten wir mit Hilfe von Google Maps das sehr bekannte Starbucks des Kitano Distrikts. Es ist wohl das einzige Starbucks, das es in solch einem Stil gibt. Auf dem ersten Blick könnte man auch nicht meinen, dass es ein Starbucks ist. Aber eine wirklich tolle Idee und man sitzt da wirklich gerne drin. Es ist eigentlich ein altes ausländisches Wohnhaus und die Gäste können ihren Kaffee in den verschiedenen Zimmern genießen.




Zu der Zeit gab es in Japan auch den American Cherry Pie Frappuccino, den ich unbedingt probieren wollte, da er schon optisch ein Hingucker ist. Er hat wirklich sehr geschmeckt, auch wenn man dann die Sauerei hatte, wenn man die Kruste oben essen wollte.


Danach brachen wir auf und gingen nochmal zur Sannomiya Station, um ein paar Läden unsicher zu machen. Unteranderem kaufte sich Mummel erneut Schuhe. Ich weiß gar nicht, wie viele Schuhe sich Mummel gekauft hat in Japan. Aber 1-2 Tage später passte sie schon nicht mehr in ihre neuen Schuhe rein. xD In dem Schuhladen in der Sannomiya Station war auch eine sehr nette Verkäuferin. Zunächst bewunderte sie Mummels Nägel und danach erzählte sie uns, dass sie ein paar Tage zuvor sogar selbst noch in Deutschland im Urlaub war. Sie war wirklich total lieb und vor allem hübsch.^^

Später kaufte ich mir auch noch etwas von Lodispotto, meinen Lieblingsshop, und dann gingen wir auch schon nach Hause. Der Regen strengte einfach an und wir wussten auch nicht, was wir am Abend großartig noch machen sollten. Daher haben wir den Abend ruhig vor dem Fernseher ausklingen lassen.

sAn